Die Themen Testament, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung werden von den meisten Menschen gemieden, ist die Beschäftigung mit ihnen doch nicht bloß unangenehm, sondern auch vielfach kompliziert und zeitaufwendig. Nichtsdestotrotz empfiehlt es sich, diese höchstpersönlichen Angelegenheiten frühzeitig zu regeln. Den eigenen Willen zu sichern, so lange man im Vollbesitz seiner Kräfte ist, betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern ist gerade auch für junge Familien wichtig, die dabei sind, ihre Zukunft zu planen. Um Ihnen die Umsetzung Ihrer Vorstellungen möglichst angenehm und unkompliziert zu gestalten, bieten wir daher unser Vorsorgemodul an, in dem wir Sie zu sämtlichen Fragen anwaltlich beraten und Sie mit den Formalitäten unterstützen.

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie bestimmen, wer wichtige Geschäfte für Sie übernehmen soll, wenn Sie es nicht mehr können und so Ihre Angelegenheiten in die Hände einer vertrauten Person legen.

Patientenverfügung

Vorsorgen für den Fall schwerer Krankheit und sicherstellen, dass der eigene Wille umgesetzt wird, falls man sich nicht mehr äußern kann. Frühzeitig eine Patientenverfügung zu verfassen, ist sinnvoll.

Testament

Kaum einer macht sich Gedanken, was nach dem eigenen Ableben mit seinem Vermögen passiert. Vermeiden Sie Streitigkeiten innerhalb Ihrer Familie, indem Sie ein eindeutiges Testament hinterlassen.

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie, wer Sie in ihren persönlichen Angelegenheiten vertreten soll, wenn Sie aus Gesundheitsgründen dazu selbst nicht mehr in der Lage sind.
Der Bevollmächtigende erteilt dabei einem anderen für den Fall seiner späteren Geschäfts- oder Einwilligungsunfähigkeit die Vollmacht, in seinem Namen zu handeln. Auf diese Weise können Sie frühzeitig regeln, welcher ihrer Angehörigen ihre wichtigen Geschäfte für Sie übernehmen soll, wenn Sie es nicht mehr können. Einen externen Betreuer benötigen Sie dann zumeist nicht mehr. So sparen Sie nicht nur die Kosten der Bestellung eines gerichtlichen Betreuers, sondern können ihre Angelegenheiten auch in die Hände einer vertrauten Person legen.
Von der Patientenverfügung unterscheidet sich die Vorsorgevollmacht dadurch, dass in letzterer nicht verfügt wird, wer für Sie handeln soll, sondern Sie selbst festlegen, was Sie im Fall schwerer Krankheit wünschen. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung ergänzen einander somit sinnvoll.
Gerne beraten wir Sie anwaltlich hinsichtlich sämtlicher zu beachtender Formalitäten.

Patientenverfügung

Mit einer Patientenverfügung können Sie als Patient für den Fall vorsorgen, dass Sie über die Durchführung einer medizinischen Maßnahme nicht mehr entscheiden können. So können Sie sichergehen, dass ihr persönlicher Wille umgesetzt wird, auch wenn Sie sich nicht mehr äußern können.
Jeder Volljährige kann eine Patientenverfügung verfassen, an die später sowohl der behandelnde Arzt als auch ein etwaiger Bevollmächtigte oder Betreuer gebunden ist.
Die Beschäftigung mit den eigenen Wünschen für den Fall schwerer Krankheit ist zwar kein angenehmes, dafür jedoch ein umso wichtigeres Thema. Es ist nie zu früh, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, welche Behandlungsmethoden, beispielsweise lebenserhaltende Maßnahmen, man im Fall der Fälle wünscht und welche man ablehnt.
Eine anwaltliche Beratung ist hier besonders sinnvoll, um sicherzugehen, dass die Verfügung den an ihre Wirksamkeit gestellten formellen und inhaltlichen Anforderungen entsprich.
Gerne beraten wir Sie zu allen rechtlichen und praktischen Fragen rund um dieses Thema.

Testament

Grundsätzlich gilt im Erbfall die gesetzliche Erbfolge, wenn kein Testament besteht. Diese kennt allerdings nur feste Erbquoten. Wenn Sie einzelnen Personen bestimmte Gegenstände oder „mehr“ von Ihrem Vermögen zukommen lassen wollen, benötigen Sie ein Testament.
Wer hat noch nicht von einem Fall gehört, bei dem es zum Streit unter den Erben kam? Solche Streitigkeiten sind nicht nur schlecht für das Zusammenleben in der Familie, sondern kosten auch Geld und schädigen so das vererbbare Vermögen.
Das lässt sich mit einem eindeutigen Testament verhindern.
Ein Testament gemacht zu haben, birgt ganz erheblichen Nutzen. Neben der Rechtssicherheit, die es garantiert, lassen sich durch geschickte Optimierung auch bei der Erbschaftssteuer Vorteile erzielen, sodass mehr bei Ihren Erben ankommt. Testamentarische Verfügungen zu treffen, ist daher nicht erst am Lebensabend relevant, sondern sinnvoll für jeden, sobald er etwas zu vererben hat.
Wer sein Testament selbst aufsetzen und nicht von einen Notar verfassen lassen will, muss einige formale und inhaltliche Anforderungen beachten, damit seine Wirksamkeit garantiert ist.
Gerne beraten wir Sie anwaltlich in sämtlichen juristischen und praktischen Fragen zur Umsetzung Ihres testamentarischen Willens.